Alte Münstersche Landsmannschaft
im CC „Rhenania“ von 1850
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Alte Münstersche Landsmannschaft im GG - Rhenania von 1850
Geschichte

Geschichte

Rhenania wurde im Jahre 1850 als akademische Verbindung von elf aus dem Rheinland stammenden Studenten gegründet. Leitgedanken waren vor allem Ideale der Revolution von 1848 wie demokratische Selbstbestimmung des studentischen Lebens, freundschaftliche Verbundenheit und eine tolerante Grundhaltung in politischen und konfessionellen Fragen.
Auch der die engen Grenzen des eigenen Studienfachs überwindende Austausch mit Kommilitonen aus anderen Fakultäten spielte eine größer werdende Rolle in dem Maße, in dem sich die theologisch-philosophische Akademie Münster mit naturwissenschaftlichen, juristischen und schließlich auch medizinischen Studiengängen zur Universität entwickelte.

Die während der Studienzeit der Rhenanen entstandene freundschaftliche Verbundenheit erwies sich als so wertvoll und beständig, daß 1880 als Zusammenschluß der "Ehemaligen" und zur Förderung der studierenden "aktiven" Mitglieder der Altherrenverband der Rhenania gegründet wurde. Gemeinsame Symbole der Verbindung wurden das blau-weiß-rote Band (die Farben der rheinländischen Ursprünge) als Betonung der Heimatverbundenheit und die weiße Studentenmütze.

Im Jahre1883 schloß sich Rhenania einer 1869 in Coburg gegründeten Vereinigung studentischer Verbindungen mit gleichen, ihren Gründungprinzipien entsprechenden Prinzipien an, dem heutigen Coburger Convent.
Die von Höhepunkten und auch schwierigen Zeiten charakterisierte Geschichte der Rhenania erlebte mit der 1936 im "Dritten Reich" erzwungenen Suspendierung ihre einschneidenste Krise; aber 1949 gelang ein Wiederbeginn, der bis heute immer wieder neuen studierenden Mitgliedern den Anschluß an eine in Freundschaft verbundene Gemeinschaft ermöglicht.